Mehr Vielfalt für den letzten Weg
Sarg oder Urne? Es gibt neben den Erd- und Feuerbestattungen viele weitere Möglichkeiten für die Beisetzung der Urne.
Unser Glossar rund um Beisetzungsformen und Grabarten
Weitere besondere Formen der Urnen- und Aschebeisetzung
Almwiesenbestattung:
Beisetzung erfolgt auf einer Almwiese in den Schweizer Alpen.
Bergbachbestattung:
Die Asche des Verstorbenen wird in einen Bergbach eingestreut.
Fluss-/Bachbestattung:
Die Beisetzung der Asche kann in einem Fluss erfolgen, z. B. in den Niederlanden. Möglich sind Flussbestattungen außerdem in der Donau oder im Rhein.
Luftbestattung:
Die Asche wird von einem Heißluftballon aus verstreut. Alternativ kann die Asche im Rahmen eines Hubschrauberflugs verstreut werden.
Diamantbestattung:
Aus einem kleinen Teil der Kremationsasche entsteht ein synthetischer Diamant als besonderes Schmuckstück der Erinnerung.
Bitte beachten Sie, dass es für diese Bestattungsformen Sonderregelungen gibt. Fragen Sie uns gern danach.
Reerdigung
Die Beisetzungsform Reerdigung befindet sich gerade noch in der Entwicklung. Sie ist bisher noch nicht bundesweit zugelassen. Hierbei ist es möglich, den Körper innerhalb von nur 40 Tagen in fruchtbare Erde zu verwandeln. Für die Angehörigen entsteht eine besonders nachhaltige und persönliche Grabstätte, auf der Blumen oder Bäume gepflanzt werden können.
Tree of Life
Tree of Life: Die Asche eines Verstorbenen wird in ein Vitalerde-Substratgemisch gegeben, in das vorher ein ausgewählter Baum eingepflanzt wurde. Die Wachstumszeit wird von einer Baumschule überwacht. Nach ca. 6 Monaten entsteht ein individueller Gedenkbaum, der pflanzfertig ist.
100% Bio
Loop-Särge und Loop-Urnen: Hierbei handelt es sich um Särge und Urnen, die aus Pilzen und recycelten Hanffasern hergestellt werden. Alle Produkte sind zu 100 % biologisch abbaubar und werden innerhalb von 45 Tagen abgebaut. Damit soll eine schnellere Zersetzung des Körpers gewährleistet werden. Die Idee stammt von dem niederländischen Unternehmer Bob Hendrikx.